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04.12.2018, 09:24 Uhr
Klares „Votum“ von Vogelsberger CDU-Mitgliedern für Friedrich Merz als Bundesvorsitzenden – Mischak und Wiegel vertreten Kreisverband bei Bundesparteitag am Freitag in Hamburg
Vorstellungsrunden, Gesprächsabend in Alsfeld und Umfrage bei Parteimitgliedern im Vogelsberg
VOGELSBERGKREIS. Zur Neuwahl des Bundesvorsitzes der CDU beim Parteitag am Freitag, 7. Dezember, in Hamburg haben die beiden Vogelsberger Delegierten, Kreisvorsitzender Dr. Jens Mischak und der scheidende Landtagsabgeordnete Kurt Wiegel, ein Votum von Mitgliedern der Vogelsberger Union im Gepäck. 145 Mitglieder nahmen an einer unverbindlichen Umfrage teil, die am Montag endete. Auf allen Kanälen mit Brief, E-Mail oder Anruf konnten die Unionsmitglieder innerhalb des Vogelsbergs für eine bevorzugte Person stimmen, teilt CDU-Kreisgeschäftsführerin Iris Schmidt mit.
Erwarten spannende Entscheidung beim Bundesparteitag über CDU-Vorsitz: Die Delegierten Kurt Wiegel (links) und Dr. Jens Mischakl (rechts) sowie Neu-Landtagsabgeordneter Michael Ruhl (2.v.r.), CDU-Kreisgeschäftsführerin Iris Schmidt und Dr. Helge Braun MdB
Zuvor wurden die rund 850 Mitglieder angeschrieben und um ein Votum gebeten. Zusätzlich zu den insgesamt acht Regionalkonferenzen der CDU darunter im rheinland-pfälzischen Idar-Oberstein und im thüringischen Seebach bei Eisenach, zu denen einige Vogelsberger reisten, trafen sich viele Mitglieder letzte Woche in der Alsfelder Kreisgeschäftsstelle, um über Kurs und Personen in der CDU-Bundesspitze zu debattieren. Man habe bewusst auf eine Vorstandsentscheidung auf Kreisebene verzichtet, um die Mitglieder ergebnisoffen zu befragen, erläutert Iris Schmidt. Nach Auswertung der Voten steht fest: Innerhalb der CDU-Mitgliedschaft gibt es einen deutlichen Vorsprung für Friedrich Merz. Der 63jährige vormalige CDU/CSU-Fraktionschef soll nach dem Ergebnis der unverbindlichen Befragung im Vogelsberg am Freitag Bundesvorsitzender in der Nachfolge von Angela Merkel, die weiter Bundeskanzlerin bleibt, werden. Merz erhielt 101 Stimmen. Die anderen Bewerber erhielten weniger Zustimmung: Annegret Kramp-Karrenbauer 39 Stimmen, Jens Spahn 3, Andreas Ritzenhoff 2. Mischak und Wiegel wollen aber ihre höchstpersönliche Entscheidung erst nach den Wahlen am Freitag bekanntgeben und hoffen auf einen fairen Bundesparteitag in Hamburg. Danach müsse bei der CDU Deutschlands, unabhängig davon, wer an die Spitze der Partei gewählt werde, die Sacharbeit sowie eine konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Bundeskanzlerin Angela Merkel im Vordergrund stehen.
CDU Landesverband Hessen